Unzählige Menschen waren nach 1933 in ganz Europa auf der Flucht vor Verfolgung und Krieg. Marseille wurde ein wichtiger Sammelpunkt, denn von hier – so die Hoffnung vieler – konnte man per Schiff das unsicher gewordene Europa endgültig verlassen. Dazu benötigte man aber die verschiedensten Papiere und die Kenntnis der Wege diese zu erlangen. Die Entscheidung – zu bleiben, wenn auch in einem Versteck mit Hilfe von mutigen Unterstützern – oder zu gehen, auch nur möglich mit solventen Unterstützern, war existentiell für jeden Flüchtling, jede Flüchtige…
Davon erzählt dieser beeindruckende Roman der selbst betroffenen Autorin.


