Die deutsche Autorin (1905-1982) hatte 1932 mit diesem Roman auf Anhieb großen Erfolg. Alfred Döblin und Kurt Tucholsky förderten sie bis die Nazis ihr und ihren Freunden das weitere Leben in Deutschland schwer machten. Irmgard Keuns Bücher wurden beschlagnahmt und verboten. Sie führte ein ziemlich unkonventionelles Leben, verkehrte in den Kreisen vieler bekannter Exilautoren, zog kreuz und quer durch Europa, litt an Drogensucht und oft unter Armut. Nach dem Krieg war ihr wenig Erfolg beschieden. Erst in den 80er Jahren tauchte ihr Werk im Rahmen der feministischen Literaturkritik wieder auf und sie konnte noch etwas davon profitieren.
Der Roman erzählt von einem jungen Mädchen, dass sich in den 30ern durch das Leben in den Großstädten schlägt, Anerkennung und Glück sucht. Das Buch wurde übrigens 1959 mit Guiletta Massina verfilmt.


